Die fran­zö­si­sche Daten­schutz­auf­sichts­be­hör­de, die CNIL, hat eine erste Zwi­schen­bi­lanz zu Daten­schutz­ver­let­zun­gen nach der DSGVO ver­öf­fent­licht:

  • Seit dem 25. Mai unter dem 1. Okto­ber sind 742 Mel­dun­gen von Ver­let­zun­gen ein­ge­gan­gen, mit über 33 Mio. Betrof­fe­nen.
  • Die fol­gen­den Bran­chen waren am stärk­sten betrof­fen, in abstei­gen­der Rei­hen­fol­ge:
    • Hotel­le­rie (weil ein Dienst­lei­ster mit bran­chen­wei­ter Bedeu­tung von einer Ver­let­zung betrof­fen war)
    • Wis­sen­schaft und Tech­nik
    • Han­del und Mobi­li­tät
    • IT und Kom­mu­ni­ka­ti­on
    • Finanz und Ver­si­che­rung
  • Die Ursa­che der Ver­let­zung war in mehr als der Hälf­te der Fäl­le Hacking, Mal­wa­re oder Phis­hing. An zwei­ter Stel­le ste­hen unbe­ab­sich­tig­te Feh­ler.

Posted by David Vasella

RA Dr. David Vasella ist Rechtsanwalt bei FRORIEP. Er ist auf IT-, Datenschutz- und Immaterialgüterrecht spezialisiert und ist Lehrbeauftragter der Universität Zürich. Er ist Gründer von swissblawg.