Im Juni 2006 wur­de in den Medi­en gemel­det, dass die US-Admi­ni­stra­ti­on im Rah­men ihrer Anstren­gun­gen zur Ter­ror­be­kämp­fung Zugriff auf die Trans­ak­ti­ons­da­ten der Socie­ty for World­wi­de Inter­bank Tele­com­mu­ni­ca­ti­on (SWIFT) hat. Da die SWIFT in Bel­gi­en domi­zi­liert ist, hat die dort zustän­di­ge Com­mis­si­on de la pro­tec­tion de la vie pri­vée die Vor­gän­ge unter­sucht und die Resul­ta­te ihrer Arbeit am 27.9.2006 veröffentlicht.Der Eid­ge­nös­si­sche Daten­schutz- und Öffent­lich­keits­be­auf­trag­te (EDÖB) hat nach Kennt­nis­nah­me der Vor­gän­ge durch die Pres­se bei den wich­tig­sten Akteu­ren des schwei­ze­ri­schen Ban­ken­sek­tors Infor­ma­tio­nen ein­ge­holt. Basie­rend auf der Grund­la­ge der so erlang­ten Kennt­nis­se, des Berich­tes aus Bel­gi­en sowie der Stel­lung­nah­me des Bun­des­ra­tes zuhan­den der Geschäfts­prü­fungs­kom­mis­si­on des Natio­nal­ra­tes vom 4.7.2006 hat der EDÖB eine Stel­lung­nah­me ver­fasst.

Quel­le: EDÖB – Der Zugriff auf Trans­ak­ti­ons­da­ten der SWIFT

Posted by David Vasella

RA Dr. David Vasella ist Rechtsanwalt bei FRORIEP. Er ist auf IT-, Datenschutz- und Immaterialgüterrecht spezialisiert und ist Lehrbeauftragter der Universität Zürich. Er ist Gründer von swissblawg.