Das Instru­ment des Inter­net­pran­gers erfreut sich wach­sen­der Beliebt­heit. Im Inter­net tau­chen immer häu­fi­ger schwar­ze Listen, auch Black­lists genannt, auf, mit denen Per­so­nen ver­öf­fent­licht wer­den, die nicht im Sin­ne des Ver­fas­sers gehan­delt oder ent­schie­den haben. Nicht sel­ten wer­den dabei auch Pri­vat­adres­sen und/oder Foto­gra­fi­en der frag­li­chen Per­so­nen publiziert.Mit sol­chen Inter­net­pran­gern wer­den Per­so­nen­da­ten bear­bei­tet und Drit­ten wei­ter­ge­ge­ben. Die­se Daten müs­sen so bear­bei­tet wer­den, dass die Per­sön­lich­keits­rech­te der betrof­fe­nen Per­so­nen nicht wider­recht­lich ver­letzt wer­den. Was dies kon­kret bedeu­tet, wird im Fol­gen­den aus­ge­führt.

Quel­le: EDÖB – Erläu­te­run­gen zu Inter­net­pran­gern

Posted by David Vasella

RA Dr. David Vasella ist Rechtsanwalt bei FRORIEP. Er ist auf IT-, Datenschutz- und Immaterialgüterrecht spezialisiert und ist Lehrbeauftragter der Universität Zürich. Er ist Gründer von swissblawg.