Das Bun­des­ge­richt hat Goog­le in sei­nem Urteil vom 31. Mai 2012 (BGE 138 II 346 Erwä­gung 10.6.3) u.a. dazu ver­pflich­tet, eine ein­fach hand­hab­ba­re Wider­spruchs­mög­lich­keit zu schaf­fen und für Per­so­nen, die ihren Wider­spruch nicht via Inter­net, son­dern schrift­lich erhe­ben wol­len, eine Post­adres­se in der Schweiz anzugeben.Möchten Sie gegen eine im Inter­net ver­öf­fent­lich­te Auf­nah­me Wider­spruch ein­le­gen, kön­nen Sie dies direkt über den Link «Bild unkennt­lich machen etc.» am unte­ren Bild­rand von Street View machen. Da die Auf­nah­men in Serie erfol­gen, müs­sen Sie auch die wei­te­ren Bil­der im Stra­ssen­ver­lauf kon­trol­lie­ren und jede ein­zel­ne Auf­nah­me mel­den.

Quel­le: EDÖB – Goog­le Street View

Posted by David Vasella

RA Dr. David Vasella ist Rechtsanwalt bei FRORIEP. Er ist auf IT-, Datenschutz- und Immaterialgüterrecht spezialisiert und ist Lehrbeauftragter der Universität Zürich. Er ist Gründer von swissblawg.