Mit heu­ti­ger (15. Sep­tem­ber 2017) Medi­en­mit­tei­lung hat das EJPD

ver­öf­fent­licht. Der Kata­log der straf­ba­ren Hand­lun­gen und die Höhe der Bus­sen wur­den gegen­über dem Vor­ent­wurf redu­ziert: Die Höchst­bus­se soll bei CHF 250 000 (statt der im Vor­ent­wurf vor­ge­se­he­nen CHF 500 000) lie­gen. Von der Straf­bar­keit fahr­läs­si­gen Han­delns wur­de abge­se­hen.

Die Vor­la­ge sei gemäss dem Bun­des­rat wirt­schafts­ver­träg­lich aus­ge­stal­tet, wobei die Anpas­sun­gen nicht über die EU Gesetz­ge­bung hin­aus­gin­gen. Der Ver­nehm­las­sung sei Rech­nung getra­gen wor­den, indem von einem Swiss Finish abge­se­hen wor­den sei. Der EDÖB hat heu­te eben­falls eine kur­ze Stel­lung­nah­me dazu abge­ge­ben.

Der Ent­wurf wird nun im Natio­nal­rat bera­ten wer­den. Die Bera­tungs­pro­to­kol­le wer­den unter fol­gen­dem Link ver­öf­fent­licht: www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20170059.

Posted by Jacqueline Sievers

RA Dr. Jaqueline Sievers war von 2013-2015 bei Homburger tätig und ist zurzeit LL.M-Studentin in Edinburgh.