Ab heu­te (12. April 2017) kön­nen US-Unter­neh­men beim DOC den Zer­ti­fi­zie­rungs­pro­zess unter dem Swiss-U.S. Pri­va­cy Shield ein­lei­ten.

Der Pri­va­cy Shield (vgl. unse­re Über­sicht und unse­re bis­he­ri­gen Bei­trä­ge zum The­ma) ersetzt das vom EuGH im „Schrems“-Urteil als ungül­tig erach­te­te Safe-Har­bor-Abkom­men als Grund­la­ge für die Über­mitt­lung von Per­so­nen­da­ten in die USA. Den USA wird anson­sten ein unge­nü­gen­des Daten­schutz­ni­veau atte­stiert.

Zer­ti­fi­zie­run­gen unter dem EU-US Pri­va­cy Shield kön­nen seit dem 1. August 2016 vor­ge­nom­men wer­den. U.S. Unter­neh­men, die sich ledig­lich unter dem EU-U.S. Pri­va­cy Shield zer­ti­fi­zie­ren las­sen gewäh­ren aus Schwei­zer Sicht aber kei­nen genü­gen­den Schutz. Als Grund­la­ge für die Über­mitt­lung von Per­so­nen­da­ten aus der Schweiz in die USA, bedarf es einer sepa­ra­ten Zer­ti­fi­zie­rung unter dem Swiss-U.S. Pri­va­cy Shield. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie hier.

Posted by Jacqueline Sievers

RA Dr. Jaqueline Sievers war von 2013-2015 bei Homburger tätig und ist zurzeit LL.M-Studentin in Edinburgh.