Der Euro­päi­sche Daten­schutz­aus­schuss (EDSA) hat am 15. April 2026 die Gui­de­lines 1/2026 on pro­ce­s­sing of per­so­nal data for sci­en­ti­fic rese­arch pur­po­ses für eine öffent­li­che Kon­sul­ta­ti­on ver­ab­schie­det. Sie rich­ten sich an Ver­ant­wort­li­che in Uni­ver­si­tä­ten, Spi­tä­lern, öffent­li­chen For­schungs­ein­rich­tun­gen, Phar­ma­un­ter­neh­men und pri­va­ten Forschungsinstituten.

Die Leit­li­ni­en kon­kre­ti­sie­ren die for­schungs­spe­zi­fi­schen Bestim­mun­gen der DSGVO – ins­be­son­de­re Art. 5(1)(b) und (e), Art. 9(2)(j), Art. 14(5)(b), Art. 17(3)(d), Art. 21(6) sowie Art. 89 DSGVO – und ent­hal­ten ein ent­spre­chen­des Prüfra­ster. Bestimm­te The­men wer­den aus­ge­nom­men, dar­un­ter die Zweck­ver­ein­bar­keits­prü­fung nach Art. 6(4) DSGVO ausser­halb des For­schungs­kon­texts, auto­ma­ti­sier­te Ein­zel­ent­schei­dun­gen und das Zusam­men­spiel mit dem sek­tor­spe­zi­fi­schen Recht der EU und der Mit­glied­staa­ten. Der Euro­pean Health Data Space und die Cli­ni­cal Tri­als Regu­la­ti­on wer­den nur punk­tu­ell erwähnt.

For­schungs­be­griff

Nur „genui­ne” wis­sen­schaft­li­che For­schung soll von den For­schungs­pri­vi­le­gi­en der DSGVO pro­fi­tie­ren. Der Begriff sei nach Erwä­gungs­grund 159 zwar weit aus­zu­le­gen, dür­fe aber „not be stret­ched bey­ond its com­mon mea­ning”. Dazu schlägt der EDSA sechs Schlüs­sel­fak­to­ren (key-indi­ca­ti­ve fac­tors) vor, die kumu­la­tiv zu prü­fen sind:

  • Metho­disch-syste­ma­ti­sches Vor­ge­hen: For­schungs­plan, Hypo­the­sen­bil­dung oder – bei explo­ra­ti­ver For­schung – ein klar for­mu­lier­tes Ziel.
  • Ein­hal­tung ethi­scher Stan­dards: Sek­tor­spe­zi­fi­sche Ethik, Ein­wil­li­gung zur Teil­nah­me, Trans­pa­renz, Accountability.
  • Veri­fi­zier­bar­keit und Trans­pa­renz: Nach­prüf­ba­re Resul­ta­te, Peer-Review, Publi­ka­ti­on der Ergeb­nis­se (berech­tig­te Ein­schrän­kun­gen wie IP-Schutz vorbehalten).
  • Auto­no­mie und Unab­hän­gig­keit: For­schung frei von unzu­läs­si­gem Druck; aka­de­mi­sche oder wis­sen­schaft­li­che Qua­li­fi­ka­ti­on der For­schen­den (PhD oder nach­ge­wie­se­ne Exper­ti­se). Kom­mer­zi­el­le Durch­füh­rung steht dem nicht entgegen.
  • Zie­le der For­schung: Bei­trag zum all­ge­mei­nen Wis­sen und Wohl­erge­hen der Gesell­schaft; kom­mer­zi­el­le Inter­es­sen sind nicht ausgeschlossen.
  • Wis­sen­schaft­li­cher Mehr­wert: Poten­zi­al, bestehen­des Wis­sen zu erwei­tern oder in neu­ar­ti­ger Wei­se anzuwenden.

Sind die­se Fak­to­ren erfüllt, wird wis­sen­schaft­li­che For­schung ver­mu­tet. Feh­len eini­ge, trägt der Ver­ant­wort­li­che die Begrün­dungs­last. Mar­ke­ting­ana­ly­sen stel­len kei­ne For­schung dar. Auch Bear­bei­tungs­ope­ra­tio­nen im Rah­men von For­schungs­da­ten­in­fra­struk­tu­ren (Bio­ban­ken, Regi­ster­da­ten­ban­ken) sowie vor­ge­la­ger­te Tätig­kei­ten wie Kon­takt­da­ten­er­he­bung oder Pseud­ony­mi­sie­rung kön­nen unter den For­schungs­zweck fal­len, sofern die Fak­to­ren ent­spre­chend gespie­gelt werden.

Zweck­ver­ein­bar­keit und Aufbewahrung

Nach Art. 5(1)(b) DSGVO gilt die Wei­ter­ver­ar­bei­tung für For­schungs­zwecke als mit den ursprüng­li­chen Zwecken kom­pa­ti­bel, wes­halb eine Zweck­ver­ein­bar­keits­prü­fung nach Art. 6(4) DSGVO ent­fällt. Die Zweck­kom­pa­ti­bi­li­tät ersetzt die Recht­mä­ssig­keits­prü­fung aber nicht. Die Rechts­grund­la­ge der Erst­erhe­bung kann zwar oft wei­ter­ge­führt wer­den, aber nicht, wenn die Erst­erhe­bung auf einer Ein­wil­li­gung oder einer gesetz­li­chen Pflicht beruh­te und die neue Bear­bei­tung den ent­spre­chen­den Rah­men sprengt. Wer­den Per­so­nen­da­ten zwi­schen zwei Ver­ant­wort­li­chen für For­schungs­zwecke wei­ter­ge­ge­ben, muss ent­spre­chend kei­ner der bei­den Ver­ant­wort­li­chen eine Zweck­ver­ein­bar­keits­prü­fung durch­füh­ren, aber bei­de müs­sen jeweils eine Rechts­grund­la­ge nach Art. 6(1) DSGVO oder eine Aus­nah­me nach Art. 9(2) DSGVO sicherstellen.

Bei der Auf­be­wah­rung nach Art. 5(1)(e) DSGVO dür­fen Per­so­nen­da­ten auch über die Erfül­lung des ursprüng­li­chen Zwecks hin­aus auf­be­wahrt wer­den, sofern künf­ti­ge For­schungs­pro­jek­te hin­rei­chend vor­her­seh­bar sind. Ein gene­ri­sches „für For­schungs­zwecke” genü­ge aber nicht; erfor­der­lich sei eine Ein­gren­zung auf ein spe­zi­fi­sches Forschungsgebiet.

Rechts­grund­la­gen: Ein­wil­li­gung, öffent­li­ches und berech­tig­tes Interesse

Broad und Dyna­mic Consent

Wo spe­zi­fi­sche For­schungs­zwecke bei der Erhe­bung der Daten noch nicht bekannt sind, genügt „Broad Con­sent”, d.h. eine Ein­wil­li­gung für ein bestimm­tes For­schungs­ge­biet. Vor­aus­set­zung sind aber Schutz­mass­nah­men, etwa detail­lier­te, lau­fen­de Infor­ma­ti­on der betrof­fe­nen Per­so­nen z.B. über einen News­let­ter, Auf­sicht und eine ethi­sche Prü­fung. „Dyna­mic Con­sent” (d.h. pro­jekt- oder stu­fen­wei­se ein­ge­hol­te Ein­wil­li­gun­gen) kann ins­be­son­de­re bei engem und lang­fri­sti­gem Kon­takt zwi­schen For­schen­den und betrof­fe­nen Per­so­nen geeig­ne­ter sein; auch Kom­bi­na­tio­nen aus Broad und Dyna­mic Con­sent sind zulässig.

Der EDSA ver­langt sodann, dass der Ver­ant­wort­li­che vor jeder Daten­ver­wen­dung in einem Ein­zel­pro­jekt prüft, ob das Pro­jekt den berech­tig­ten Erwar­tun­gen der Betrof­fe­nen ent­spricht. Wenn nicht, ist eine neue Ein­wil­li­gung ein­zu­ho­len. Die­se zusätz­li­che Erwar­tungs­prü­fung ist in Erwä­gungs­grund 33 DSGVO nicht ange­legt und nähert den Broad Con­sent fak­tisch dem Dyna­mic Con­sent an.

Bei kli­ni­scher For­schung, die gleich­zei­tig der Gesund­heits­ver­sor­gung und der For­schung dient, genügt bei ver­knüpf­ten Zwecken eine ein­zi­ge Ein­wil­li­gung. Sind die Zwecke nicht ver­knüpft, sind getrenn­te Ein­wil­li­gun­gen nötig. Bei Pati­en­ten mit stark ein­ge­schränk­ter Urteils­fä­hig­keit soll auf Ein­wil­li­gung ver­zich­tet werden.

Ein­wil­li­gun­gen nach dem ein­schlä­gi­gen For­schungs­recht erfül­len die Anfor­de­run­gen der DSGVO an eine Ein­wil­li­gung nicht unbe­dingt. Ver­ant­wort­li­che müs­sen die daten­schutz­recht­li­che Ein­wil­li­gung des­halb sepa­rat doku­men­tie­ren, idea­ler­wei­se mit klar unter­scheid­ba­ren Ein­wil­li­gungs­for­mu­la­ren oder ‑berei­chen.

Öffent­li­ches Interesse

Auf ein öffent­li­ches Inter­es­se als Rechts­grund­la­ge kön­nen sich auch pri­va­te For­schungs­ein­rich­tun­gen beru­fen, sofern das ein­schlä­gi­ge EU- oder mit­glied­staa­ten­li­che Recht deren Tätig­keit erfasst (vgl. Erwä­gungs­grund 45 DSGVO). Eine gesetz­li­che For­schungs­pflicht ist nicht erforderlich.

Berech­tig­tes Interesse

Wis­sen­schaft­li­che For­schung auch kom­mer­zi­el­ler Natur kann ein berech­tig­tes Inter­es­se dar­stel­len. Der For­schungs­zweck hat bei der Inter­es­sen­ab­wä­gung i.d.R. erheb­li­ches Gewicht. Rest­ri­si­ken für die Betrof­fe­nen­rech­te sind aber nach Art. 89(1) DSGVO zu min­dern und bei der Inter­es­sen­ab­wä­gung zu berücksichtigen.

Bei medi­zi­ni­scher For­schung (z.B. kli­ni­schen Stu­di­en) genügt Art. 6(1)(f) DSGVO allein nicht, zusätz­lich ist eine Aus­nah­me nach Art. 9(2) DSGVO erforderlich.

Beson­ders schüt­zens­wer­te Personendaten

Für beson­de­re Kate­go­rien per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten kom­men als Rechts­grund­la­ge ins­be­son­de­re die aus­drück­li­che Ein­wil­li­gung (Art. 9(2)(a)), offen­sicht­lich öffent­lich gemach­te Daten (Art. 9(2)(e)) und natio­na­le For­schungs­pri­vi­le­gi­en (Art. 9(2)(j)) in Fra­ge. Die Hür­de für das offen­sicht­li­che Öffent­lich­ma­chen ist dabei hoch, Daten in Social Media sind nur erfasst, wenn die betrof­fe­ne Per­son die Daten durch eine ein­deu­ti­ge Hand­lung öffent­lich zugäng­lich gemacht hat. Das ist bei akti­ven Nut­zern (Influen­cer, Blog­ger) eher anzu­neh­men als bei Bei­trä­gen Dritter.

Bei der Bear­bei­tung beson­de­rer Kate­go­rien im gro­ssen Mass­stab ist eine Daten­schutz-Fol­gen­ab­schät­zung durchzuführen.

Infor­ma­ti­ons­pflich­ten

Bei Lang­zeit­for­schung soll der Ver­ant­wort­li­che den betrof­fe­nen Per­so­nen aktiv Kon­takt­we­ge anbie­ten (E‑Mail, Brief, Tele­fon) und sie etwa über ein Pri­va­cy Dash­board oder eine Web­site infor­miert hal­ten. Ändern sich Risi­ko­pro­fil, Emp­fän­ger­kreis, Auf­be­wah­rungs­dau­er oder Rechts­grund­la­ge wesent­lich, sind die betrof­fe­nen Per­so­nen vor der Umset­zung zu informieren.

Will ein Ver­ant­wort­li­cher Per­so­nen­da­ten, die ursprüng­lich für einen ande­ren Zweck erho­ben wur­den, spä­ter für For­schungs­zwecke wei­ter­ver­ar­bei­ten, muss er die Betrof­fe­nen nach Art. 13(3) DSGVO infor­mie­ren. Wer Kon­takt­da­ten wis­sent­lich löscht, obwohl er eine spä­te­re For­schungs­nut­zung plant, ver­letzt den Transparenzgrundsatz.

Wer­den im Ver­lauf eines For­schungs­pro­jekts neue Per­so­nen­da­ten gene­riert (z.B. Dia­gno­sen, abge­lei­te­te Pseud­ony­me, Klas­si­fi­ka­tio­nen), gel­ten die­se nicht als direkt beim Betrof­fe­nen erho­ben; es gilt Art. 14 DSGVO.

Die Aus­nah­men nach Art. 14(5) DSGVO bei der Beschaf­fung von Per­so­nen­da­ten über Drit­te sind dabei restrik­tiv auszulegen:

  • Die Aus­nah­me bei unver­hält­nis­mä­ssi­gem Auf­wand ist in der For­schung rele­vant (ver­al­te­te Kon­takt­da­ten, gro­sse Daten­be­stän­de über 10 Jah­re, unzu­gäng­li­che Popu­la­tio­nen). Ver­ant­wort­li­che müs­sen dann aber indi­rekt infor­mie­ren (Web­sei­te, Aus­la­ge in Spitälern/Schulen, Medi­en, Patientenorganisationen).
  • Covert rese­arch” (die Infor­ma­ti­on ver­ei­telt die For­schungs­zie­le) soll nur erfol­gen, wenn es klar not­wen­dig ist („strict­ly neces­sa­ry”) und nur bei zusätz­li­chen Garan­tien wie einem Ethik-Review.

Betrof­fe­nen­rech­te: Löschung und Widerspruch

Die Aus­nah­me vom Löschungs­recht nach Art. 17(3)(d) DSGVO greift nur, wenn die Löschung die For­schungs­zie­le wahr­schein­lich ver­un­mög­li­chen oder ernst­haft ein­schrän­ken wür­de. Bei gro­ssen Daten­sät­zen mit vie­len Betrof­fe­nen wird dies sel­ten der Fall sein; bei klei­nen Kohor­ten oder Längs­schnitt­stu­di­en eher. Wider­ruft eine betrof­fe­ne Per­son ihre Ein­wil­li­gung, sind die Daten nach Art. 17(1)(b) DSGVO zu löschen, sofern kei­ne ande­re Rechts­grund­la­ge die wei­te­re Auf­be­wah­rung trägt.

Im Wider­spruchs­fall kann der Ver­ant­wort­li­che die Bear­bei­tung fort­set­zen, wenn sie für eine Auf­ga­be im öffent­li­chen Inter­es­se erfor­der­lich ist. Der EDSA dehnt dies auf Art. 6(1)(f) aus, sofern das berech­tig­te Inter­es­se mit einem öffent­li­chen Inter­es­se zusam­men­fällt. Die beson­de­ren Umstän­de des Betrof­fe­nen müs­sen aber berück­sich­tigt wer­den (z.B. eine sel­te­ne Krank­heit mit hohem Reidentifikationsrisiko).

Ver­ant­wort­li­che haben zudem zu prü­fen, ob mit­glied­staa­ten­li­ches Recht nach Art. 89(2) DSGVO Betrof­fe­nen­rech­te für For­schungs­zwecke ein­schränkt; ent­spre­chen­de Abwei­chun­gen sind gegen­über den Betrof­fe­nen offenzulegen.

Rol­len­ver­tei­lung bei meh­re­ren Akteuren

Die Qua­li­fi­ka­ti­on als Ver­ant­wort­li­cher, gemein­sam Ver­ant­wort­li­cher oder Auf­trags­ver­ar­bei­ter ist funk­tio­nal zu bestim­men und fall­wei­se zu doku­men­tie­ren. Der EDSA prä­zi­siert wie folgt:

  • Wer an der Erstel­lung eines For­schungs­pro­to­kolls mit­wirkt und Zwecke und wesent­li­che Mit­tel fest­legt, ist regel­mä­ssig Ver­ant­wort­li­cher, auch wenn er kei­ne Daten selbst ver­ar­bei­tet (z.B. der Spon­sor einer kli­ni­schen Studie).
  • Rei­ne For­schungs­för­de­rung oder Bera­tung (z.B. durch eine Ethik­kom­mis­si­on) genügt nicht für eine Verantwortlichkeit.
  • Auf­trags­ver­ar­bei­ter sind etwa Con­tract Rese­arch Orga­nizati­ons (CROs), sofern sie nur wei­sungs­ge­bun­den tätig werden.
  • Bei gemein­sa­mer Ver­ant­wort­lich­keit sind die Ver­ant­wort­lich­kei­ten ver­trag­lich zu regeln, die Betrof­fe­nen sind ent­spre­chend zu infor­mie­ren (Art. 26 DSGVO). Es kann sein, dass sich meh­re­re Ver­ant­wort­li­che auf unter­schied­li­che Rechts­grund­la­gen stützen.

Geeig­ne­te Garan­tien nach Art. 89(1) DSGVO

Art. 89(1) DSGVO begrün­det nach dem EDSA eine eigen­stän­di­ge Pflicht, neben den all­ge­mei­nen Pflich­ten aus Art. 5, 24, 25 und 32 DSGVO:

  • Anony­mi­sie­rung vor Pseud­ony­mi­sie­rung: Kön­nen For­schungs­zwecke mit anony­men Daten erreicht wer­den, sind Per­so­nen­da­ten zu anony­mi­sie­ren. Der Anony­mi­sie­rungs­vor­gang selbst kann auf die­sel­be Rechts­grund­la­ge gestützt wer­den wie die vor­ge­la­ger­ten Operationen.
  • Pseud­ony­mi­sie­rung nach dem Stand der Tech­nik; Rei­den­ti­fi­ka­ti­ons­ri­si­ken bei Daten­satz­kom­bi­na­tio­nen sind lau­fend zu überwachen.
  • Zusätz­li­che Garan­tien wie Secu­re Pro­ce­s­sing Envi­ron­ments, föde­rier­te Daten­ban­ken, Pri­va­cy Enhan­cing Tech­no­lo­gies (homo­mor­phe Ver­schlüs­se­lung, syn­the­ti­sche Daten), ver­trag­li­che Rei­den­ti­fi­ka­ti­ons­ver­bo­te, Ethik-Over­sight, Codes of Con­duct nach Art. 40 DSGVO und Zer­ti­fi­zie­run­gen nach Art. 42 DSGVO.
  • Beson­de­re Vor­sicht ist bei gene­ti­schen und bio­me­tri­schen Daten gebo­ten, weil gene­ti­sche Pro­fi­le nur aus­nahms­wei­se anonym sind, Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ge mit­be­trof­fen sind und Risi­ken lebens­lang bestehen.