BVGer A‑5706/2020 und A‑5709/2020: Schwärzun­gen in Rechtshilfesachen

Am 5. März 2021 befass­te sich das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in zwei Urtei­len (A‑5706/2020 und A‑5709/2020) mit dem Schwärzungs­an­trag einer Bank­an­ge­stell­ten. Sie hat­te dar­um ersucht, ihre Per­so­nen­da­ten auf den Bank­un­ter­la­gen einer Kun­din anony­mi­sie­ren zu las­sen, nach­dem die Doku­men­te mit Blick auf eine rechts­hil­fe­wei­se Über­mitt­lung ediert wor­den waren. Die Bun­des­an­walt­schaft hat­te das Gesuch mit der Begrün­dung … wei­ter­le­sen

BfDI: Posi­ti­ons­pa­pier zur Anonymisierung

Der Bun­des­be­auf­trag­te für den Daten­schutz und die Infor­ma­ti­ons­frei­heit (BfDI; zustän­dig für den öffent­li­chen Daten­schutz, im Bereich der Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on [TK] aber auch Pri­va­te) hat – nach einer öffent­li­chen Anhö­rung – ein Posi­ti­ons­pa­pier zur Anony­mi­sie­rung nach der DSGVO unter beson­de­rer Berück­sich­ti­gung der TK-Bran­che ver­öf­fent­licht. Begriff der Anony­mi­sie­rung Der BfDI geht zunächst auf den Begriff … wei­ter­le­sen

EDÖB: Zugang des BAG zu visua­li­sier­ten Daten der Swiss­com “daten­schutz­recht­lich erlaubt”

Der EDÖB hat­te die Swiss­com nach Berich­ten (BAG, Swiss­com, NZZ) über die Bekannt­ga­be anony­mer, aggre­gier­ter Stand­ort­da­ten um ergän­zen­de Infor­ma­tio­nen ersucht. Nach Prü­fung hat der EDÖB am 3. April 2020 mit­ge­teilt, dass die­se Bekannt­ga­be das Daten­schutz­recht ein­hält: Die Stand­ort­da­ten wer­den tech­nisch im frü­hest­mög­li­chen Zeit­punkt pseud­ony­mi­siert (Hash) und in der Fol­ge aggre­giert. Orga­ni­sa­to­ri­sche Mass­nah­men … wei­ter­le­sen

EDSA: Leit­li­ni­en für Video­über­wa­chung (Ent­wurf)

Der Euro­päi­sche Daten­schutz­aus­schuss hat einen auf den 10. Juli 2019 datier­ten Ent­wurf von Leit­li­ni­en zur Video­über­wa­chung ver­öf­fent­licht („Gui­de­li­nes 3/2019 on pro­ces­sing of per­so­nal data through video devices“). Der Ent­wurf war zur öffent­li­chen Kon­sul­ta­ti­on bis am 9. Sep­tem­ber 2019 auf­ge­legt. Die Leit­li­ni­en äussern sich u.a. zu fol­gen­den The­men: sach­li­che Anwend­bar­keit der DSGVO (nicht … wei­ter­le­sen

Öster­rei­chi­sche Daten­schutz­be­hör­de: Anony­mi­sie­rung von Per­so­nen­da­ten als Form der Löschung

In der Pra­xis stellt sich häu­fig die Fra­ge, ob anstel­le einer Löschung von Per­so­nen­da­ten auch ihre Anony­mi­sie­rung genügt. Die DSGVO gibt dazu kei­ne kla­re Aus­kunft. Aus dem Sinn des Daten­schutz­rechts folgt aber ein­deu­tig, dass die Anony­mi­sie­rung genü­gen muss: Der Rege­lungs­an­spruch des Daten­schutz­rechts endet prin­zi­pi­ell mit der Auf­he­bung des Per­so­nen­be­zugs. Anders for­mu­liert: Das Daten­schutz­recht … wei­ter­le­sen

Moti­on Bég­lé (18.3702): Smart Data. Die Schweiz soll bei der nach­hal­ti­gen Digi­ta­li­sie­rung mit hoher Wert­schöp­fung eine füh­ren­de Rol­le spielen

Moti­on Bég­lé (18.3702): Smart Data. Die Schweiz soll bei der nach­hal­ti­gen Digi­ta­li­sie­rung mit hoher Wert­schöp­fung eine füh­ren­de Rol­le spie­len Ein­ge­reich­ter Text Der Bun­des­rat wird gebe­ten, Smart Data in die Prio­ri­tä­ten­li­ste der bis Ende 2018 zu aktua­li­sie­ren­den Stra­te­gie “Digi­ta­le Schweiz” auf­zu­neh­men. Die Men­ge digi­ta­ler Daten explo­diert. Deren Bear­bei­tung erfor­dert neue Infra­struk­tu­ren, die sehr viel … wei­ter­le­sen

ICO: Big data, arti­fi­cial intel­li­gence, machi­ne lear­ning and data protection

Die eng­li­sche Daten­­schutz-Auf­­­sicht­s­­be­­hör­­de ICO hat ein umfang­rei­ches Grund­la­gen­pa­pier zum The­ma “Big data, arti­fi­cial intel­li­gence, machi­ne lear­ning and data pro­tec­tion” in einer neu­en Fas­sung ver­öf­fent­licht. Zu einer der Haupt­fra­gen in die­sem Zusam­men­hang, der Anony­mi­sie­rung (und damit auch zur Fra­ge, wann Per­so­nen­da­ten vor­lie­gen), äussert sich das Papier nicht abschlie­ssend, aber recht dif­fe­ren­ziert: “Some com­men­ta­tors … wei­ter­le­sen

Anony­mi­sie­rung im Daten­schutz- und “Anony­mi­sie­rung” im Persönlichkeitsrecht

Anony­mi­sie­rung im Daten­schutz­recht… Anony­mi­sie­rung bezeich­net den Vor­gang, bei dem Daten so ver­än­dert wer­den, dass nicht mehr auf die betrof­fe­ne Per­son geschlos­sen wer­den kann. Der Mas­stab ist aber nicht abso­lut: Ent­schei­dend ist, dass der Per­so­nen­be­zug mit ver­nünf­ti­gem Auf­wand nicht mehr her­ge­stellt wer­den kann. Das ergibt sich aus der Defi­ni­ti­on des “Per­so­nen­da­tums”: Die Anony­mi­sie­rung … wei­ter­le­sen