OGer ZH: “Offen­ba­rung” eines Geheim­nis­ses doch schon bei Mög­lich­keit der Kenntnisnahme?

Das Zür­cher Ober­ge­richt hat­te in einer Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen einem Kli­en­ten und sei­ner ehe­ma­li­gen Anwäl­tin eine angeb­li­che Ver­let­zung des Berufs­ge­heim­nis­ses zu beur­tei­len. In sei­nem Beschluss UE190028‑O vom 27. Dezem­ber 2019 hält es dabei – ohne sich mit der Fra­ge näher aus­ein­an­der­set­zen zu müs­sen – zur “Offen­ba­rung” i.S.v. Art. 321 Abs. 1 StGB fol­gen­des fest: Das … wei­ter­le­sen

Aus­la­ge­rung durch Berufs­ge­heim­nis­trä­ger: Deutschland

Es ist nicht in allen Punk­ten geklärt, unter wel­chen Umstän­den eine Aus­la­ge­rung durch Per­so­nen zuläs­sig ist, die einem Berufs­ge­heim­nis unter­wor­fen sind (wie bspw. Ärz­te und Anwäl­te). In der Schweiz hat Prof. Woh­lers die­se Dis­kus­si­on durch ein Gut­ach­ten, einen Auf­satz in der dig­ma (Out­sour­cing durch Berufs­ge­heim­nis­trä­ger, dig­ma 2016, 114 ff. [Swiss­lex]) und durch … wei­ter­le­sen