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BayL­DA: Kurz-Infor­ma­ti­on “Früh­jahrs­putz im Verarbeitungsverzeichnis”

Das Bay­ri­sche Lan­des­amt für Daten­schutz (BayL­DA) hat eine “Kurz-Infor­ma­ti­on” mit dem Titel “Früh­jahrs­putz im Ver­ar­bei­tungs­ver­zeich­nis” ver­öf­fent­licht, mit einem Fokus auf die Ver­zeich­nis­se von Behör­den. Kern­aus­sa­ge ist, dass ein Ver­ar­bei­tungs­ver­zeich­nis nicht nur ange­legt, son­dern auch regel­mä­ssig gepflegt wer­den muss.

Aus den Aus­füh­run­gen geht u.a. her­vor, dass der Ver­ant­wort­li­che “eine eher glo­ba­le Betrach­tung” wäh­len kann, d.h. die Gra­nu­la­ri­tät der Ein­trä­ge rela­tiv nied­rig hal­ten darf. Er muss aber auch dann prü­fen, ob sich eine neue Tätig­keit auf den Ein­trag aus­wirkt, z.B. weil eine neue Kate­go­rie von Emp­fän­gern dazu kommt.

Schön ist auch fol­gen­de Aussage:

Beden­ken Sie immer: das Aktu­ell-Hal­ten des Ver­ar­bei­tungs­ver­zeich­nis­ses ist weder für das Ver­ar­bei­tungs­ver­zeich­nis füh­ren­de behörd­li­che Daten­schutz­be­auf­trag­te noch für daten­schutz­ver­ant­wort­li­che Füh­rungs­kräf­te eine sinn­be­frei­te Arbeits­be­schaf­fungs­maß­nah­me. Ent­steht ein ande­rer Ein­druck, ist die Daten­schutz­or­ga­ni­sa­ti­on bei dem betref­fen­den Ver­ant­wort­li­chen noch nicht aus­rei­chend optimiert.

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