EDÖB – Gesund­heits­fra­ge­bo­gen bei Bewerbungsverfahren

Zusam­men­fas­send kann gesagt wer­den, dass es bezüg­lich der Zuläs­sig­keit eines sol­chen Fra­ge­bo­gens auf die Stel­le bzw. Funk­ti­on ankommt. Für den Fall dass ein Bewer­ber einen Fra­ge­bo­gen aus­fül­len muss, hat er sei­ne Krank­hei­ten (z.B. Dia­be­tes) wohl anzu­ge­ben, jedoch darf der Arzt dem Arbeit­ge­ber kei­ne Dia­gno­se mit­tei­len. Er darf nur über eine unge­nü­gen­de Eig­nung … wei­ter­le­sen

ArG ZH: Ein­brin­gen von Bewer­bungs­un­ter­la­gen in den Pro­zess stellt kei­nen Ver­stoss gegen das Daten­schutz­ge­setz dar

Das ArG ZH stellt am 19.12.1998 fest, dass es kei­ne Per­sön­lich­keits­ver­let­zung dar­stellt, wenn der Arbeit­ge­ber Bewer­bungs­un­ter­la­gen im Arbeits­pro­zess gegen den Arbeit­neh­mer ein­bringt, und das DSG ist nach des­s­sen Art. 2 Abs. 2 nicht anwend­bar. PDF: 1997.12.18 – 047