Micro­soft vs. USA: Fall abgeschrieben

Der Supre­me Court der Ver­ei­nig­ten Staa­ten hat den Fall USA vs. Micro­soft zur Her­aus­ga­be von im Aus­land gespei­cher­ten Daten abge­schrie­ben. Der US-Kon­­gress hat Ende März den CLOUD Act erlas­sen: US-Kon­­gress erlässt Gesetz zur Klä­rung der Reich­wei­te von War­rants für Über­see­da­ten Mit die­sem Gesetz ist die von der US-Regie­­rung an den Supre­me Court … wei­ter­le­sen

USA v. Micro­soft: Reply Brief der USA

Im vor dem US Supre­me Court hän­gi­gen Fall United Sta­tes v. Micro­soft Cor­po­ra­ti­on, bei dem es um die Her­aus­ga­be von Daten geht, die eine Micro­­­soft-Toch­­­ter in Irland spei­chert, haben die USA als Ant­wort auf die Ein­ga­be von Micro­soft ihren Reply Brief ein­ge­reicht. Die USA argu­men­tie­ren u.a. wie folgt: Wenn kei­ne Her­aus­ga­be­pflicht bestün­de, könn­ten Daten durch … wei­ter­le­sen

Der “Microsoft”-Fall vor dem US Supre­me Court: Ami­cus-Curiae-Brief der EU-Kommission

Hin­ter­grund Der bekann­te Micro­­soft-Fall liegt zur­zeit beim US Supre­me Court (vgl. die Über­sicht auf der Web­site von Micro­soft). Hin­ter­grund ist ein Her­aus­ga­be­be­fehl (“War­rant”) eines US-Gerichts, mit dem Micro­soft ange­wie­sen wur­de, E‑Mails her­aus­zu­ge­ben, die sich bei einer Micro­­soft-Toch­­ter in einem Daten­cen­ter in Irland befin­den. Micro­soft wehr­te sich gegen den War­rant, mit dem Haupt­ar­gu­ment, … wei­ter­le­sen

VPB 2016.3, 2016.4 und 2016.7: Bewil­li­gungs­ge­su­che nach Art. 271 StGB

In den Janu­ar- und Juni-Aus­­­ga­­ben der “Ver­wal­tungs­pra­xis der Bun­des­be­hör­den” (VPB) 2016 wur­den meh­re­re Ver­fü­gun­gen ver­öf­fent­licht, die Gesu­che um Ertei­lung einer Bewil­li­gung nach Art. 271 Ziff. 1 StGB betref­fen. Es ging dabei um fol­gen­de Gesu­che: Ent­scheid des EJPD vom 12. Febru­ar 2014 betref­fend Ertei­lung von Aus­künf­ten an ein US-Zivil­­ge­­richt: Fest­stel­lung, dass Art. 271 StGB … wei­ter­le­sen

EDÖB – Daten­wei­ter­ga­be an aus­län­di­sche Behörden

Im All­tag von Unter­neh­men kann es vor­kom­men, dass sich aus­län­di­sche Behör­den an in der Schweiz ansäs­si­ge Unter­neh­men wen­den, um Per­so­nen­da­ten zu erfra­gen. Dabei ist es von Bedeu­tung, ob sich ein aus­län­di­scher Staat direkt an das Unter­neh­men wen­det oder dies über ein Rechts­hil­fe­ver­fah­ren macht. Quel­le: EDÖB – Daten­wei­ter­ga­be an aus­län­di­sche Behörden

OGer ZH, 8.2.2016: Eine Bank darf kei­ne Per­so­nen­da­ten einer Mit­ar­bei­te­rin an die USA herausgeben

Das OGer ZH hat mit Urteil LB150052 v. 8.2.2016 zunächst ent­schie­den, dass bei Kla­gen von Bank­an­ge­stell­ten gegen die Lie­fe­rung von Daten an das DOJ sowohl das Bezirks­ge­richt als auch das Arbeits­ge­richt zustän­dig sind: Im vor­lie­gen­den Fall stützt sich die Klä­ge­rin in erster Linie auf Art. 15 DSG. Gemäss dem Geset­zes­wort­laut bezwecken der­ar­ti­ge Kla­gen … wei­ter­le­sen

BSt­Ger (23.8.2013): StGB 273; Begriff des Fabri­ka­ti­ons- oder Geschäfts­ge­heim­nis­ses; Geheimhaltungsinteresse

Das Bun­des­straf­ge­richt hat­te im vor­lie­gen­den Urteil vom 23. August 2013 den Vor­wurf zu beur­tei­len, mit meh­re­ren E‑Mails sei­en Fab­ri­­ka­­ti­ons- oder Geschäfts­geh­ei­nis­se ver­ra­ten wor­den. Die Tat­hand­lung selbst war aner­kannt; strit­tig war nur, ob dadurch ein Fab­ri­­ka­­ti­ons- oder Geschäfts­ge­heim­nis iSv StGB 273 ver­letzt wur­de. Den Tat­be­stand von StGB 273 fasst das BSt­Ger wie folgt zusam­men: … wei­ter­le­sen

EDÖB – Über­mitt­lung von Mit­ar­bei­ter­da­ten an US-Behörden

Ver­schie­de­ne Ban­ken haben Doku­men­te an US-Behör­­den über­mit­telt, wel­che Namen, E‑Mail-Adre­s­­sen und Tele­fon­num­mern von aktu­el­len und ehe­ma­li­gen Mit­ar­bei­ten­den sowie Dritt­per­so­nen ent­hiel­ten. Wir haben des­halb bei fünf betrof­fe­nen Ban­ken eine Sach­ver­halts­ab­klä­rung durch­ge­führt und danach Emp­feh­lun­gen erlas­sen, die die Ban­ken zu einer trans­pa­ren­te­ren Vor­ge­hens­wei­se ver­pflich­ten. Quel­le: EDÖB – Über­mitt­lung von Mit­ar­bei­ter­da­ten an US-Behörden