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Beiträge zum Thema

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OLG Nürn­berg: All­ge­mei­nes Rechts­miss­brauch­ver­bot in der DSGVO (hier zum Auskunftsrecht)

Das Ober­lan­des­ge­richt (OLG) Nürn­berg hat mit Urteil vom 13. Juli 2021 wie ande­re Gerich­te zuvor ent­schie­den, dass die DSGVO bei den Betrof­fe­nen­be­geh­ren ein all­ge­mei­nes Rechts­miss­brauchs­ver­bot kennt: (4) Der gel­tend gemach­te Aus­kunfts­an­spruch ergibt sich schließ­lich auch nicht aus Art. 15 Abs. 1 DS-GVO. Denn der Beklag­ten steht ein

DSB Sach­sen: Durch­set­zung der DSGVO gegen Ver­ant­wort­li­che in Drittländern

Der Säch­si­sche Daten­schutz­be­auf­trag­te hat sich in sei­nem Tätig­keits­be­richt für das Berichts­jahr 2019 in inter­es­san­ter Wei­se zur “Durch­set­zung der DSGVO wegen des räum­li­chen Anwen­dungs­be­reichs gegen­über Ver­ant­wort­li­chen in Dritt­län­dern” geäu­ssert: Gemäß Arti­kel 3 Absatz 2 DSGVO unter­lie­gen auch Ver­ant­wort­li­che in Dritt­län­dern dem Anwen­dungs­be­reich der Ver­ord­nung. Bei mei­ner Dienst­stel­le gehen zahlreiche

LG Ham­burg zum Anspruch auf Ersatz imma­te­ri­el­len Schadens

Das LG Ham­burg hat am 4. Sep­tem­ber 2020 u.a. über einen Anspruch auf Ersatz imma­te­ri­el­len Scha­dens geur­teilt (Urteil 324 S 9/19). Hin­ter­grund war eine Daten­er­he­bung über ein Ter­min­er­fas­sungs­for­mu­lar auf einer Web­site. Das LG Ham­burg weist einen Anspruch auf imma­te­ri­el­len Scha­den­er­satz ab, weil ein ent­spre­chen­der Scha­den nicht

DSK: berech­tig­tes Inter­es­se bei Asset Deals

Die deut­sche Kon­fe­renz der unab­hän­gi­gen Daten­schutz­auf­sichts­be­hör­den des Bun­des und der Län­der (DSK) hat sich mit der Fra­ge beschäf­tigt, unter wel­chen Umstän­den die Daten­be­ar­bei­tung bei Asset Deals in einem berech­tig­ten Inter­es­se i.S.v. Art. 6 Abs. 1 lit. f liegt. Sie hat dafür eine Rei­he von Fall­grup­pen defi­niert, in denen

HmbBfDI: Anfor­de­run­gen an die Infra­struk­tur eines EU-Vertreters

Die FIFA ist bekannt­lich ein in der Schweiz ansäs­si­ger, aber inter­na­tio­nal täti­ger Ver­ein. Sie hat daher einen – in Ham­burg ansäs­si­gen – EU-Ver­­­tre­­ter i.S.v. Art. 27 i.V.m. Art. 3 Abs. 2 DSGVO bestellt (vgl. die Daten­schutz­er­klä­rung der FIFA). Die FIFA mel­de­te ein Daten­leck daher, in Ein­klang mit

Deut­sche Bun­des­re­gie­rung: rela­ti­ver Ansatz für die Qua­li­fi­ka­ti­on als Per­so­nen­da­tum (IP-Adres­sen)

Sind dyna­mi­sche IP-Adre­s­­sen Per­so­nen­da­ten? Für den EDÖB (Aus­wer­tungs­tools für Web­sei­ten) ja: Aus daten­schutz­recht­li­cher Sicht sind vie­le der bekann­ten Web­­tracking-Dien­­ste pro­ble­ma­tisch. Durch eine Ana­ly­se der Inter­net­nut­zung wer­den unter Umstän­den Per­sön­lich­keits­pro­fi­le im Sin­ne des Daten­schutz­ge­set­zes beschafft. Auch wenn ledig­lich die IP-Adre­s­­se eines Nut­zers bear­bei­tet wird, ist dies