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Beiträge zum Thema

Deutschland

Kon­zern­in­ter­ne Wei­ter­ga­be von Mit­ar­bei­ter­da­ten nach der DSGVO?

Die Fra­ge der Wei­ter­ga­be von Mit­ar­bei­ter­da­ten (Beschäf­tig­ten­da­ten) im Kon­zern­ver­bund stellt sich sehr oft. In der Schweiz ist Art. 328b OR ein­schlä­gig (Arbeits­platz­be­zug der Daten). Nach der aktu­el­len Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts ist Art. 328b OR aller­dings nicht als Ver­bots­norm, son­dern als arbeits­ver­trag­li­che Kon­kre­ti­sie­rung der daten­schutz­recht­li­chen Bearbeitungsgrundsätze

OLG Hamm: Rechts­miss­bräuch­lich­keit des zweck­wid­ri­gen Auskunftsanspruchs

Das Ober­lan­des­ge­richt (OLG) Hamm hat mit einem Urteil vom 15. Novem­ber 2021 (20 U 269/21) ein wei­te­res Urteil gefällt, das die Rechts­miss­bräuch­lich­keit von zweck­wid­ri­gen Aus­kunfts­be­geh­ren bejaht: Art. 12 Abs. 5 DSGVO (unbe­grün­de­te oder exzes­si­ve Anträ­ge) zeigt durch das Wort „ins­be­son­de­re“ („Bei offen­kun­dig unbe­grün­de­ten oder — ins­be­son­de­re im Fall von häufiger

DSGVO: Set­zen Unter­neh­mens­bus­sen den Nach­weis der Pflicht­ver­let­zung durch eine natür­li­che Per­son voraus?

Die DSGVO sieht bekannt­lich hohe Bus­sen­rah­men gegen Unter­neh­men vor, bis 4% des welt­wei­ten Vor­jah­res­um­sat­zes des Unter­neh­mens betra­gen. In ein­zel­nen Fäl­len kam es auch zu hohen Bus­sen, die in der Regel aber gericht­lich ange­grif­fen wor­den sind. Nicht klar ist in die­sem Fall aber, ob die Unternehmensbusse

BayL­DA: 10. Tätig­keits­be­richt 2020

Das Bay­ri­sche Lan­des­amt für Daten­schutz­auf­sicht (BayL­DA) hat im Juli sei­nen Tätig­keits­be­richt für das Jahr 2020 ver­öf­fent­licht (jähr­li­che Bericht­erstat­tung gemäss Art. 59 DSGVO). Das BayL­DA infor­miert dar­in jeweils über die Anzahl Beschwer­den, Bera­tun­gen und Mel­dun­gen sowie über sei­ne Auf­fas­sung zu Ein­zel­the­men. Nach­fol­gend fin­den sich ein­zel­ne Hinweise

BayL­DA: Ein­satz von Mail­chimp ohne Prü­fung zusätz­li­cher Mass­nah­men DSGVO-widrig

Das Bay­ri­sche Lan­des­da­ten­schutz­amt (BayL­DA) hat am 15. März 2021 fest­ge­hal­ten, dass der Ein­satz von Mail­chimp im beur­teil­ten Fall unzu­läs­sig war (LDA-1085.1 – 12159/20-IDV). Mass­ge­bend war, dass Mail­chimp zwar die EU-Stan­­dar­d­­ver­­­trag­s­­­klau­­seln schliesst, aber als “Elec­tro­nic Com­mu­ni­ca­ti­ons Ser­vice Pro­vi­der” i.S.v. § 1881 (b) (4) des US-ame­­ri­­ka­­ni­­schen For­eign Intel­li­gence Surveillance

BVerfG: Vor­la­ge­pflicht bei der Fra­ge, ob eine Erheb­lich­keits­schwel­le für Scha­den­er­satz­an­sprü­che nach der DSGVO gilt

Das deut­sche Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt (BVerfG) hat sich vor kur­zem (Beschluss vom 14. Janu­ar 2021, AZ 1 BvR 2853/19) im Zusam­men­hang mit der Erheb­lich­keits­schwel­le bei Scha­dens­er­satz­an­sprü­chen nach der DSGVO geäu­ssert. Anlass war ein Urteil des Amts­ge­richts Gos­lar, das – aus ver­fah­rens­recht­li­chen Grün­den letzt­in­stanz­lich – ent­schie­den hat­te, dem Kläger

Hoeren/Tiessen: Hin­wei­se und Muster­ant­wor­ten zur daten­schutz­kon­for­men Nut­zung von Office/Microsoft 365

Prof. Dr. Tho­mas Hoe­ren hat dar­auf hin­ge­wie­sen, dass der Ham­bur­gi­sche Daten­schutz­be­auf­trag­te einen umfang­rei­chen Fra­ge­bo­gen zu Office/ Micro­soft 365 ver­schickt, und dass ver­schie­de­ne Lan­des­da­ten­schutz­be­auf­trag­te ein weit­ge­hen­des Ver­bot der Nut­zung ent­spre­chen­der Dien­ste pla­nen. Prof. Hoe­ren und Mar­ten Tie­ssen (bei­de ITM Mün­ster) haben vor die­sem Hin­ter­grund Muster­ant­wor­ten zum

LfD Nie­der­sach­sen: Prüf­sche­ma DSFA

Das Lan­des­amt für Daten­schutz Nie­der­sach­sens hat ein Prüf­sche­ma ver­öf­fent­licht, das durch die Ent­schei­dung führt, ob eine Daten­­schutz-Fol­­gen­a­b­­schä­t­­zung erfor­der­lich ist (Schwel­len­wert­ana­ly­se). Das Prüf­sche­ma ist nicht nur eine Ent­schei­dungs­hil­fe, son­dern kann auch dabei hel­fen, die­se Ent­schei­dung zu dokumentieren.