DSG 5

BVGer (B‑5796/2014, 16.3.2016) – Daten­samm­lung der FINMA “Gewähr für ein­wand­freie Geschäfts­tä­tig­keit und Berufs­aus­übung”; gesetz­li­che Grund­la­ge; Richtigkeit

[Ent­scheid vom Bun­des­ge­richt auf­ge­ho­ben; vgl. den Bericht bei swiss­b­lawg] Die FINMA führt seit 2009 die Daten­samm­lung „Gewähr für ein­wand­freie Geschäfts­tä­tig­keit und Berufs­aus­übung“ mit dem Zweck „Hilfs­da­ten­samm­lung zur Beur­tei­lung, ob ein­zel­ne natür­li­che Per­so­nen für gewis­se Funk­tio­nen bei Beauf­sich­tig­ten die in

BVGer, A‑7588/2015: Rich­tig­keit (Art. 5 DSG); Beweis (hier betr. ZEMIS)

3.4 Kann bei einer ver­lang­ten bzw. von Amtes wegen beab­sich­tig­ten Berich­ti­gung weder die Rich­tig­keit der bis­he­ri­gen noch die­je­ni­ge der neu­en Per­so­nen­da­ten bewie­sen wer­den, dür­fen grund­sätz­lich weder die einen noch die ande­ren Daten bear­bei­tet wer­den (vgl. Art. 5 Abs. 1 DSG). Dies

EDÖB: Schluss­be­richt betr. Post­fi­nan­ce; Anfor­de­run­gen an Einwilligungen

Aus­gangs­la­ge Der EDÖB hat den auf den 1. Juni 2015 datier­ten Schluss­be­richt i.S. Post­fi­nan­ce vor­ge­legt. Der Bericht betrifft Dienst­lei­stun­gen der Post, die unter dem Namen “Post­Fi­nan­ce” ange­bo­ten wer­den. Dazu gehö­ren zwei Funk­tio­nen von Post­Fi­nan­ce, «E‑Cockpit» und «Bici­cletta». E‑Cockpit ordnet

BGer, 1A.6/2001: “Rich­tig­keit” einer Verdachtsmeldung

Das BGer äussert sich im vor­lie­gen­den Fall zur Fra­ge, wann eine Ver­dachts­mel­dung “rich­tig” i.S.v. DSG 5 ist: Er über­sieht, dass mit dem anony­men Tele­fon­an­ruf an sei­ne Arbeit­ge­be­rin tat­säch­lich der Ver­dacht ent­stand, der Unfall in Polen könn­te mög­li­cher­wei­se fin­giert gewe­sen sein.