DSG-Revi­si­on: Räte fol­gen den Anträ­gen der Eini­gungs­kon­fe­renz

Die Eini­gungs­kon­fe­renz hat am 23. Sep­tem­ber über die ver­blei­ben­den Dif­fe­ren­zen der bei­den Kam­mern ent­schie­den und sich in allen Punk­ten dem Stän­de­rat ange­schlos­sen (vgl. Fah­ne).

Das heisst:

  • Das Pro­filing mit hohem Risi­ko wird gesetz­lich ver­an­kert (Art. 4 fbis E‑DSG);
  • ent­spre­chend muss bei einem Pro­filing mit hohem Risi­ko eine allen­falls erfor­der­li­che Ein­wil­li­gung aus­drück­lich sein. Das Aus­drück­lich­keits­er­for­der­nis gilt eben­falls bei Bear­bei­tun­gen beson­ders schüt­zens­wer­ter Per­so­nen­da­ten und bei einem ordent­li­chen Pro­filing (Art. 4 lit. f E‑DSG) durch ein Bun­des­or­gan;
  • bei Boni­täts­prü­fun­gen, wel­che beson­ders schüt­zens­wer­te Per­so­nen­da­ten oder ein Pro­filing mit hohem Risi­ko ein­schlie­ssen, ent­fällt das über­wie­gen­de Inter­es­se des Ver­ant­wort­li­chen.

Bei­de Räte haben sich im Rah­men ihrer heu­ti­gen Bera­tun­gen für die­se Anträ­ge aus­ge­spro­chen (vgl. Abstim­mungs­er­geb­nis­se im Amt­li­chen Bul­le­tin, pro­vi­so­ri­scher Text). Am kom­men­den Frei­tag, 25. Sept­eber 2020 fin­den die Schluss­ab­stim­mun­gen hin­sicht­lich des ent­spre­chen­den Geset­zes­tex­tes statt.