OGer ZH, 8.2.2016: Eine Bank darf kei­ne Per­so­nen­da­ten einer Mit­ar­bei­te­rin an die USA herausgeben

Das OGer ZH hat mit Urteil LB150052 v. 8.2.2016 zunächst ent­schie­den, dass bei Kla­gen von Bank­an­ge­stell­ten gegen die Lie­fe­rung von Daten an das DOJ sowohl das Bezirks­ge­richt als auch das Arbeits­ge­richt zustän­dig sind: Im vor­lie­gen­den Fall stützt sich die Klä­ge­rin in erster Linie auf Art. 15 DSG. Gemäss dem … wei­ter­le­sen

Bez­Ger ZH: Zuläs­si­ger Bei­zug von Schreib­bü­ros durch Ärz­te (Tages-Anzei­ger)

Aus dem Tages-Anzei­­ger vom 11.1.2016: Mit­te Novem­ber muss­te sich ein Psychi­ater vor dem Bezirks­ge­richt Zürich wegen Ver­let­zung des Berufs­ge­heim­nis­ses ver­ant­wor­ten. Ihm wur­de vor­ge­wor­fen, er habe einen heik­len, umfas­sen­den Bericht über einen Pati­en­ten gar nicht sel­ber ver­fasst, son­dern ein exter­nes Schreib­bü­ro damit beauf­tragt. Kon­kret hat­te der Arzt sei­nen Befund … wei­ter­le­sen

Urteil des OGer ZH vom 27. Okto­ber 2015 betr. Akten­ein­sicht einer inkri­mi­nier­ten Person

3.1. Whist­leb­lower sind Per­so­nen, die auf Miss­stän­de in ihrer Orga­ni­sa­ti­on auf­merk­sam machen. Wer­den die Miss­stän­de gegen­über Insti­tu­tio­nen ausser­halb der eige­nen Orga­ni­sa­ti­on (Auf­sichts­be­hör­den, Medi­en, usw.) gemel­det, spricht man von “exter­nem” Whist­leb­lo­wing. Erfolgt eine Mel­dung an eine Stel­le inner­halb der Orga­ni­sa­ti­on, in wel­cher Miss­stän­de auf­tre­ten, spricht man von “inter­nem” Whist­leb­lo­wing … wei­ter­le­sen

OGer ZH: Beschluss betr. File­sha­ring / Ver­wert­bar­keit von Beweismitteln

Das OGer ZH ent­schied in die­sem Beschluss (UE130087, 2. Febru­ar 2014), dass die Beschaf­fung von IP-Adre­s­­sen durch Mark­Mo­ni­tor dem Vor­ge­hen von Logi­step in BGE 136 II 508 ent­sprach und insb. die Grund­sät­ze der Trans­pa­renz und der Zweck­bin­dung ver­letzt. Ob rechts­wid­rig beschaff­te Beweis­mit­tel im Straf­ver­fah­ren ver­wert­bar sind, ist aber … wei­ter­le­sen

VG ZH: Das IDG ZH ist auch im erst­in­stanz­li­chen Ver­wal­tungs­ver­fah­ren nicht anwendbar

Das kan­to­na­le Daten­schutz­ge­setz ist in hän­gi­gen Ver­fah­ren der Zivil‑, Ver­­­wal­­tungs- und Straf­rechts­pfle­ge nicht anwend­bar. Das gilt im Bereich der Ver­wal­tungs­rechts­pfle­ge auch für das nicht­strei­ti­ge erst­in­stanz­li­che Ver­fah­ren. Soweit – kan­to­nal­recht­li­che – Daten­schutz­strei­tig­kei­ten in Zusam­men­hang mit dem Straf­voll­zug ste­hen, ist die Beschwer­de an das Ver­wal­tungs­ge­richt gemäss § 43 Abs. 1 lit. … wei­ter­le­sen

Staats­an­walt­schaft I des Kt. ZH: Ein­stel­lungs­ver­fü­gung betr. StGB 271

Staats­an­walt­schaft I des Kt. ZH: Ein­stel­lungs­ver­fü­gung betr. StGB 271 (22. März 2005) (ZR 104/2005 S. 230): […] Der Begrün­dung des Bun­des­ge­richts fol­gend ist offen­bar jede Befra­gung einer Dritt­per­son eine Zeu­gen­be­fra­gung, wenn der Inhalt der von die­ser vor­ge­brach­ten Äusse­run­gen in irgend­ei­ner Form anschlie­ssend in ein gericht­li­ches Ver­fah­ren ein­ge­führt wird und … wei­ter­le­sen

Bez­Ger Mei­len: Schran­ken des DSG für einen Privatdetektiv

Der Ein­zel­rich­ter am Bez­Ger Mei­len hat am 3.12.2003 im vor­sorg­li­chen Ver­fah­ren fest­ge­stellt, dass die Tätig­keit des Pri­vat­de­tek­tivs unter das DSG fällt. Von ihm gesam­mel­te Infor­ma­tio­nen kön­nen Per­sön­lich­keits­pro­fi­le darf­stel­len und beson­ders schüt­zens­wer­te Per­so­nen­da­ten ent­hal­ten. Damit ver­stösst sei­ne Tätig­keit ggf. gegen das DSG (Art. 4 Abs. 3 und 4 und Art. 14), doch … wei­ter­le­sen