Take-Aways (AI)
  • Per­so­nen­da­ten­ver­ar­bei­tung benö­tigt gemäss DSGVO eine recht­li­che Grund­la­ge, z.B. Ein­wil­li­gung gemäss Art. 6(1)(a), Art. 9(2)(a), Art. 49(1)(a).
  • Bei Ein­wil­li­gun­gen sind erfor­der­li­che (Risiko-)Hinweise, Spe­zi­fi­tät, Form, Frei­wil­lig­keit, Doku­men­ta­ti­on und Wider­ruf zu klären.
  • Kon­kre­te Anfor­de­run­gen betref­fen ins­be­son­de­re die Fra­ge nach not­wen­di­ger Spe­zi­fi­tät und nach­voll­zieh­ba­rer Doku­men­ta­ti­on der Einwilligung.
  • Der Thü­rin­ger Lan­des­be­auf­trag­te ver­öf­fent­lich­te eine knapp gehal­te­ne, kla­re Vor­la­ge zur Ein­wil­li­gungs­er­klä­rung als anpass­ba­re Musterlösung.

Nach Art. 5(1)(a), Art. 6, Art. 9 f. und ggf. Art. 44 ff. DSGVO setzt die Bear­bei­tung von Per­so­nen­da­ten bekannt­lich eine Rechts­grund­la­ge vor­aus. Die­se kann je nach­dem in einer Ein­wil­li­gung bestehen (Art. 6(1)(a), Art. 9(2)(a) und Art. 49(1)(a) DSGVO), wobei sich dann jeweils u.a. die Fra­ge stellt, wel­che (Risiko-)Hinweise erfor­der­lich sind, wie spe­zi­fisch die Ein­wil­li­gung zu erklä­ren ist, in wel­cher Form sie vor­lie­gen muss, ob sie frei­wil­lig erfolgt, wie sie zu doku­men­tie­ren ist und wie sie wider­ru­fen wer­den kann.

Der Thü­rin­ger Lan­des­be­auf­trag­te für den Daten­schutz hat nun eine Vor­la­ge für eine Ein­wil­li­gungs­er­klä­rung vor­ge­legt, die ver­gleichs­wei­se knapp und klar aus­ge­fal­len ist und durch­aus als (anzu­pas­sen­de) Vor­la­ge ver­wen­det wer­den kann.