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Beiträge zum Thema

Öffentlichkeitsprinzip

1C_333/2020: Eidg. Schieds­kom­mis­si­on für die Ver­wer­tung von Urhe­ber­rech­ten unter­steht min­de­stens bei Eini­gung dem BGÖ

Das Bun­des­ge­richt hat mit Ent­scheid vom 22. Okto­ber 2021 (1C_333/2020, zur amt­li­chen Publi­ka­ti­on vor­ge­se­hen) eine Strei­tig­keit zum BGÖ beur­teit. Es ging um den Zugang zu Unter­la­gen bei der Eid­ge­nös­si­schen Schieds­kom­mis­si­on für die Ver­wer­tung von Urhe­ber­rech­ten und ver­wand­ten Schutz­rech­ten, die Ver­wer­tungs­ge­sell­schaf­ten im Ver­fah­ren um einen neuen

BGer 1C_370/2020: Inter­kan­to­na­les Öffentlichkeitsprinzip?

Die Zür­cher Gesund­heits­di­rek­ti­on wird neu über die Ein­sicht in Doku­men­te der Kon­fe­renz der kan­to­na­len Gesund­heits­di­rek­to­rin­nen und ‑direk­to­ren (GDK) ent­schei­den müs­sen. Die dage­gen erho­be­ne Beschwer­de des Kan­tons, der vor einem «Damm­bruch» warn­te, wies das Bun­des­ge­richt mit Urteil 1C_370/2020 vom 14. Juni 2021 ab. Die Gesund­heits­di­rek­ti­on hat­te das

BGer 1C_500/2020: kein Ver­trau­lich­keits­vor­be­halt beim Swisscom-Datenleck

Der Zugang zu amt­li­chen Doku­men­ten kann ver­wei­gert wer­den, wenn eine Pri­vat­per­son die­se frei­wil­lig über­mit­telt und die Behör­de deren Geheim­hal­tung zuge­si­chert hat (Art. 7 Abs. 1 Bst. h BGÖ). Den­noch schützt nicht jede Ver­trau­lich­keits­ab­re­de vor einer Ein­sicht­nah­me nach dem Öffent­lich­keits­ge­setz. Instruk­tiv dafür ist das Bun­des­ge­richts­ur­teil 1C_500/2020 vom 11. März 2021.

NR (Erstrat): Kosten­lo­sig­keit bei Zugangs­ge­su­chen; aus­nahms­wei­se Gebüh­ren von max. CHF 2000

NR Edith Graf-Lit­­scher hat­te am 27. April 2016 mit einer par­la­men­ta­ri­schen Initia­ti­ve (Geschäfts-Nr. 16.432) “Gebüh­ren­re­ge­lung. Öffent­lich­keits­prin­zip in der Bun­des­ver­wal­tung” gefor­dert, die recht­li­chen Grund­la­gen sind so zu ändern, dass für den Zugang zu amt­li­chen Doku­men­ten in der Regel kei­ne Gebühr erho­ben wird und dass nur in begrün­de­ten Ausnahmefällen,

BGer 1C_367/2020 (amtl. Publ.): Sach­li­cher Anwen­dungs­be­reich des BGÖ

Das Bun­des­ge­richt hat sich im fran­zö­sisch­spra­chi­gen Urteil 1C_367/2020 (zur amtl. Publ. vor­ge­se­hen) zum sach­li­chen Anwen­dungs­be­reich des BGÖ geäu­ssert: Der Aus­schluss­grund für Pro­zess­ak­ten nach Art. 3 Abs. 1 Bst. a BGÖ ist restrik­tiv zu ver­ste­hen. Ein loser Zusam­men­hang zu einem Ver­fah­ren genügt dem­nach nicht. Viel­mehr müs­sen die Doku­men­te «pré­cis­é­ment

KVG, Mass­nah­men zur Kosten­dämp­fung – Paket 2: Aus­nah­me vom Öffentlichkeitsprinzip?

Am 19. August 2020 hat der Bun­des­rat beschlos­sen, die Ver­nehm­las­sung zum zwei­ten Kosten­dämp­fungs­pa­ket zu eröff­nen (indi­rek­ter Gegen­vor­schlag zur “Kosten­­bre­m­­se-Initia­­ti­­ve”). Das Ver­nehm­las­sungs­ver­fah­ren dau­ert bis am 19. Novem­ber 2020. Dar­in wird vor­ge­schla­gen, fol­gen­den neu­en Art. KVG zu schaf­fen: Art. 52c Aus­nah­me vom Recht auf Zugang zu amt­li­chen Dokumenten

BVGer: BGÖ auf Unter­la­gen der Steu­er­ex­per­ten­prü­fung grund­sätz­lich anwendbar

Das BVGer hat am 18. Mai 2020 ent­schie­den, dass Prü­fungs­un­ter­la­gen der Prü­fung für Steu­er­ex­per­ten im Grund­satz dem Öffent­lich­keits­ge­setz des Bun­des (BGÖ) unter­ste­hen (A‑458/2020). Dies gilt kon­kret für eine „anony­mi­sier­te Über­sicht der von sämt­li­chen Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten erziel­ten Resul­ta­te bezie­hungs­wei­se Sta­ti­stik wor­aus ersicht­lich ist, wie viele

BGÖ: Kosten­lo­sig­keit von Zugangsgesuchen?

In Umset­zung der par­la­men­ta­ri­schen Initia­ti­ve 16.432 Graf-Lit­­scher (“Gebüh­ren­re­ge­lung. Öffent­lich­keits­prin­zip in der Bun­des­ver­wal­tung”) hat die Staats­po­li­ti­sche Kom­mis­si­on des Natio­nal­rats (SPK-NR) bereits am 14. Febru­ar 2020 eine zuhan­den in die Ver­nehm­las­sung gege­ben, wonach für den Zugang zu amt­li­chen Doku­men­ten nach BGÖ grund­sätz­lich kei­ne Gebühr mehr erho­ben wer­den sol­le: Vorentwurf

BGer: Ver­gleichs­ge­sprä­che in Zivil­pro­zess sind nicht öffent­lich – Jour­na­li­stin zu Recht aus­ge­schlos­sen (4A_179/2019)

Das BGer hat die Auf­fas­sung des Ober­ge­richts und zuvor des Arbeits­ge­richts Zürich geschützt, dass im Zivil­pro­zess geführ­te Ver­gleichs­ge­sprä­che nicht dem Grund­satz der Öffent­lich­keit der Justiz unter­ste­hen, weil sie nicht Teil der recht­spre­chen­den Tätig­keit des Gerichts sind. Eine Jour­na­li­stin wur­de des­halb zu Recht von der Teilnahme