Schrems II – Update: EU-Behör­den kom­mu­ni­zie­ren wei­te­res Vor­ge­hen

Am 3. Sep­tem­ber 2020 tag­te der EU-Aus­schuss für bür­ger­li­che Frei­hei­ten, Justiz und Inne­res (LIBE) unter ande­rem zur Fra­ge, wie nach Schrems II wei­ter zu ver­fah­ren ist. Dabei nah­men der zustän­di­ge EU-Kom­mis­sär und die Vor­sit­zen­de des Euro­päi­schen Daten­schutz­aus­schus­ses (EDSA) zum wei­te­ren Vor­ge­hen ihrer Behör­den Stel­lung. Die EU-Kom­mis­si­on ist momen­tan dabei, die Stan­dard­ver­trags­klau­seln (SCC) zu über­ar­bei­ten und plant, nach erfolg­tem Annah­me­ver­fah­ren (Stel­lung­nah­me des EDSA, Komito­lo­gie­ver­fah­ren), eine neue Fas­sung der­sel­ben bis Ende Jahr fer­tig­zu­stel­len. Der EDSA wird wei­te­re Gui­de­li­nes in Bezug auf Daten­über­mitt­lun­gen, die sich auch künf­tig auf die SCC stüt­zen sol­len, ver­öf­fent­li­chen, wel­che den Unter­neh­men als Ori­en­tie­rungs­hil­fe dabei die­nen soll, sol­che Daten­über­mitt­lun­gen im Ein­klang mit der DSGVO umzu­set­zen.

Es wird zudem erwar­tet, dass sich kom­men­de Woche auch der EDÖB zum Urteil äussern wird.