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Beiträge zum Thema

Strafverfahren

Zum Umgang mit den Straf­be­stim­mun­gen des neu­en Datenschutzgesetzes

Es ist die in Daten­schutz­krei­sen meist­dis­ku­tier­te Neue­rung des revi­dier­ten Daten­schutz­ge­set­zes: die neu­en Straf­be­stim­mun­gen. Die Ver­un­si­che­rung ist gross und vie­le Unter­neh­men – und ihre mit Daten­schutz befass­ten Mit­ar­bei­ten­den – fra­gen sich, wie sich das Straf­bar­keits­ri­si­ko in der Unter­neh­mens­pra­xis „mana­gen“ lässt. Zur Erin­ne­rung: Wer­den die Daten­schutz­vor­schrif­ten ver­letzt, werden

Bun­des­ge­setz über die Platt­form für die elek­tro­ni­sche Kom­mu­ni­ka­ti­on in der Justiz (BEKJ)

Der Bun­des­rat hat am 11. Novem­ber 2020 den Vor­ent­wurf eines Bun­des­ge­set­zes über die Platt­form für die elek­tro­ni­sche Kom­mu­ni­ka­ti­on in der Justiz (BEKJ) in die Ver­nehm­las­sung geschickt. Die Ver­nehm­las­sung dau­ert bis am 26. Febru­ar 2021: Vor­ent­wurf Erläu­tern­der Bericht Der Erläu­tern­de Bericht beschreibt das Kon­zept des BEKJ wie folgt:

Öster­reich: Kei­ne DSGVO-Bus­se ohne aus­rei­chen­de Kon­kre­ti­sie­rung der Anlasstat

Die öster­rei­chi­sche Daten­schutz­be­hör­de hat­te eine Bus­se von EUR 4 800 wegen ver­säum­ter Löschung von Video­auf­zeich­nun­gen ver­hängt. Der gebüss­te Ver­ant­wort­li­che hat­te den Bus­s­ent­scheid beim Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt (BVG) ange­foch­ten. Das BVG hielt in sei­nem Ent­scheid vom 19. August 2019 dazu zunächst Fol­gen­des fest: Die Bestra­fung der juri­sti­schen Per­son nach der

BGer: Auto­ma­ti­sche Fahr­zeug­fahn­dung im Kan­ton Thur­gau rechts­wid­rig (6B_908/2018)

Das Bun­des­ge­richt hat mit Urteil vom 7. Okto­ber 2019 ent­schie­den, dass das Thur­gau­er Poli­zei­ge­setz kei­ne hin­rei­chend bestimm­te gesetz­li­che Grund­la­ge für eine auto­ma­ti­sche Fahr­zeug­fahn­dung und Ver­kehrs­über­wa­chung (“AFV”) bil­det. Bei der mobi­len oder sta­tio­nä­ren AFV wird zunächst mit­tels Kame­ra das Num­mern­schild des Fahr­zeugs erfasst und die Identität

6B_1188/2018: Ver­wert­bar­keit pri­va­ter Dash­cam-Auf­nah­men im Straf­pro­zess hier verneint

Das Bun­des­ge­richt hat sich im Urteil 6B_1188/2018 vom 26. Sep­tem­ber 2019 zur umstrit­te­nen Fra­ge geäu­ssert, unter wel­chen Umstän­den pri­va­te Auf­nah­men aus Dash­­cam-Kame­ras im Straf­ver­fah­ren ver­wert­bar sind. Das Bezirks­ge­richt Bül­ach hat­te die Ver­wert­bar­keit vor­lie­gend bejaht, eben­so das Ober­ge­richt Zürich. Das BGer geht von der eta­blier­ten Pra­xis aus,

Inter­pel­la­ti­on Bre­gy (19.3288): Cyber­kri­mi­na­li­tät – wie steht es ins­be­son­de­re mit der Aus­bil­dung der Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den aus?

Inter­pel­la­ti­on Bre­gy (19.3288): Cyber­kri­mi­na­li­tät – wie steht es ins­be­son­de­re mit der Aus­bil­dung der Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den aus? Ein­ge­reich­ter Text Die Cyber­kri­mi­na­li­tät nimmt wei­ter zu. Die Delikts­for­men sind sehr unter­schied­lich und rei­chen von Mob­bing, Kin­der­por­no­gra­fie, Han­del mit Dro­gen und Waf­fen bis hin zu pro­fes­sio­nell orga­ni­sier­tem Anla­­ge- und Bestel­lungs­be­trug. Die Strafverfolgungsbehörden

Daten­schutz­tag 2019

Anläss­lich des Daten­schutz­tags dis­ku­tier­ten die Daten­schutz­be­hör­den von Bund und Kan­to­nen am 28. Janu­ar 2019 gemein­sa­me Her­aus­for­de­run­gen in den Berei­chen Wahlen/Abstimmungen, Poli­zei und AHV-Num­mer. Wahlen/Abstimmungen: Bei den bevor­ste­hen­den Par­la­ments­wah­len im kom­men­den Herbst sol­len die in dem Leit­fa­den vom ver­gan­ge­nen Dezem­ber for­mu­lier­ten Prin­zi­pi­en bezüg­lich Daten­be­ar­bei­tun­gen im poli­ti­schen Kon­text erstmals

OGer ZG (11.5.17): Ver­wert­bar­keit von Dashcam-Aufaufnahmen

Das Zuger Ober­ge­richt hat – bereits am 11. Mai 2017 – ent­schie­den (Ent­scheid vom 11. Mai 2017, GVP 2017, 195), dass die Ver­wen­dung einer Dash­cam daten­schutz­recht­lich gestützt auf eine Inter­es­sen­ab­wä­gung zuläs­sig sein kann und dass ent­spre­chend beschaff­te Bewei­se ver­wert­bar sein kön­nen: […] im vor­lie­gen­den Fall

Moti­on Glätt­li (18.3306): Rechts­durch­set­zung im Inter­net stär­ken durch ein obli­ga­to­ri­sches Zustel­lungs­do­mi­zil für gro­sse kom­mer­zi­el­le Internetplattformen

Moti­on Glätt­li (18.3306): Rechts­durch­set­zung im Inter­net stär­ken durch ein obli­ga­to­ri­sches Zustel­lungs­do­mi­zil für gro­sse kom­mer­zi­el­le Inter­net­platt­for­men Ein­ge­reich­ter Text Der Bun­des­rat wird beauf­tragt, die Rechts­durch­set­zung im Inter­net durch ein obli­ga­to­ri­sches Zustel­lungs­do­mi­zil für gro­sse kom­mer­zi­el­le Inter­net­platt­for­men zu stär­ken. 1. Heu­te kann ein Gericht gemäss ZPO Arti­kel 140 ein Zustellungsdomizil