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Beiträge zum Thema

Geheimnisschutz

Bun­des­rats­be­richt: Digi­tal Finan­ce – Hand­lungs­fel­der 2022+

Der Bun­des­rat hat an sei­ner Sit­zung vom 2. Febru­ar 2022 den Bericht zu Digi­tal Finan­ce ver­ab­schie­det, der Chan­cen und Risi­ken der fort­schrei­ten­den Digi­ta­li­sie­rung des Finanz­plat­zes Schweiz iden­ti­fi­zie­ren will. Wei­ter legt der Bericht zwölf Hand­lungs­fel­der mit spe­zi­fi­schen Mass­nah­men fest und beauf­tragt das EFD, die­se in enger

Clou­dan­bie­ter: Risi­ko­ma­nage­ment und Vertragsverhandlung

Ein­lei­ten­de Über­le­gun­gen Dass Cloud-Dien­­ste das The­ma der Stun­de sind, ist kein Geheim­nis, und eben­so wenig, dass dies alle Indu­strien betrifft – ein­ge­schlos­sen regu­lier­te Bran­chen wie z.B. Ban­ken, Ver­si­che­rer und Play­er im Gesund­heits­be­reich, eben­so wie Behör­den auf Bundes‑, auf kan­to­na­ler und auf kom­mu­na­ler Ebe­ne. Beson­ders Grosskunden

Trans­fer Impact Assess­ments”: IAPP ver­öf­fent­licht zwei For­mu­la­re von David Rosenthal

Bei der Bekannt­ga­be von Per­so­nen­da­ten an Emp­fän­ger in einem Staat ohne ange­mes­se­nes Daten­schutz­ni­veau ist es bekannt­lich nicht mehr aus­rei­chend, nur die Stan­dard­ver­trags­klau­seln (SCC) zu schlie­ssen. Der EuGH ver­lang­te im Schrems II-Urteil viel­mehr, eine Prü­fung durch­zu­füh­ren, ob das loka­le Recht des Emp­fän­gers – oder der Empfänger

EDÖB: Stel­lung­nah­me zur Bekannt­ga­be von Per­so­nen­da­ten an die ame­ri­ka­ni­sche SEC

Der EDÖB hat mit Datum vom 4. August 2021 gegen­über der US-Bör­­sen­auf­­sicht­s­­be­­hör­­de SEC zur Fra­ge der Zuläs­sig­keit der Daten­über­mitt­lung durch bestimm­te Schwei­zer Finanz­un­ter­neh­men an die SEC eine Stel­lung­nah­me abge­ge­ben und ver­öf­fen­licht. Hin­ter­grund der Stel­lung­nah­me ist eine Anfor­de­rung des US-Rechts: Auch schwei­ze­ri­sche Finanz­un­ter­neh­men müs­sen der SEC auf

BR: Bedarfs­ab­klä­rung für eine «Swiss Cloud»: Bedarf an Leit­li­ni­en und Klä­rung, nicht aber an CH-Infrastruktur

Der Bun­des­rat hat­te mit Blick auf die stei­gen­de Ver­brei­tung von Public-Cloud-Dien­­sten und damit zusam­men­hän­gen­de recht­li­che und poli­ti­sche Beden­ken am 6. April 2020 das Infor­ma­ti­on­steue­rungs­or­gan Bund (ISB) beauf­tragt, in Zusam­men­ar­beit mit wei­te­ren Behör­den und pri­va­ten Stel­len “ver­tieft zu prü­fen, ob die Schweiz mit einer «Swiss Cloud»

App­Ger BS: StGB 321; Absol­vent eines Psychologiestudiums

Das Appel­la­ti­ons­ge­richt des Kan­tons Basel-Stadt hat­te sich mit dem Tat­be­stand von Art. 321 StGB (Ver­let­zung des Berufs­ge­heim­nis­ses) zu beschäf­ti­gen (Ent­scheid vom 13. März 2019, AG.2019.255, Swiss­lex). Frag­lich war, ob ein Absol­vent eines Psy­cho­lo­gie­stu­di­ums unter die­se Bestim­mung fal­len kann. Das App­Ger ver­neint die­se Fra­ge im kon­kre­ten Fall

pri­vatim: Lösungs­vor­schlä­ge für die Aus­la­ge­rung von Patientendaten

Wie berich­tet hat ein Gut­ach­ten von Prof. Wolf­gang Woh­lers zur Bekannt­ga­be von einem Berufs­ge­heim­nis unter­fal­len­den Daten (also z.B. von Pati­en­ten­da­ten) an Out­­sour­cing-Anbie­­ter hohe Wel­len geschla­gen. Woh­lers hält eine sol­che Bekannt­ga­be ohne die Ein­wil­li­gung des Geheim­nis­herrn für wider­recht­lich, sofern die Offen­ba­rung des Geheim­nis­ses nicht unab­ding­bar und

6B_1199/2016: Ver­let­zung des Arzt­ge­heim­nis­ses durch Ver­trau­ens­arzt → via swissblawg

Das BGer hat bestä­tigt, dass ein Ver­trau­ens­arzt dem Arzt­ge­heim­nis i.S.v. Art. 321 StGB unter­steht und gegen die Geheim­nis­pflicht ver­stösst, wenn er dem Arbeit­ge­ber nicht nur die not­wen­di­gen Anga­ben eines Arbeits­fä­hig­keits­zeug­nis­ses über­mit­telt, son­dern wei­ter­ge­hen­de Tat­sa­chen wie insb. das Unter­su­chungs­er­geb­nis. Eine sol­che Wei­ter­ga­be müss­te durch die Einwilligung

A‑1432/2016: Greenpeace/Axpo; Öffent­lich­keits­prin­zip und Umgang mit Ver­wei­ge­rungs­grün­den (z.B. Geschäfts­ge­heim­nis­sen) bei umfang­rei­chen Dokumenten

Beim vor­lie­gen­den Ent­scheid A‑1432/2016 des BVGer war strit­tig, ob Green­peace einen auf BGÖ gestütz­ten Anspruch auf Ein­sicht in Doku­men­te der Axpo betr. das KKW Bez­nau hat. Kon­kret ging es um ein rund 950-sei­­ti­­ges Doku­ment zur Abnüt­zung des Druck­be­häl­ters. Das ENSI als Vor­in­stanz hat­te den Zugang