Urheberrecht

→ swiss­b­lawg: 4A_433/2018, kei­ne Haf­tung der Inter­net Access Pro­vi­der für Urhe­ber­rechts­ver­let­zun­gen im Internet

swiss­b­lawg hat das Urteil des BGer i.S. Swiss­com betr. zivil­recht­li­che Ver­ant­wort­lich­keit der Inter­net Access Pro­vi­der für Urhe­ber­rechts­ver­let­zun­gen im Inter­net zusam­men­ge­fasst. Das BGer kommt zum Ergeb­nis, dass Inter­net Access Pro­vi­dern nur durch die Bereit­stel­lung des Zugangs ins Inter­net kei­nen ausreichenden

Revi­si­on des URG: Bot­schaft und Entwurf

Der Bun­des­rat hat am 22.11.2017 Ent­wurf und Bot­schaft für eine Revi­si­on des URG vor­ge­legt; vgl. dazu näher bei swiss­blawg. Beson­ders inter­es­sant sind fol­gen­de Punk­te: Lex Logi­step Bemer­kens­wert ist zunächst die beschränk­te Frei­stel­lung der Daten­be­ar­bei­tung für Straf­ver­fol­gungs­zwecke (Art. 77i E‑URG): 1 Die Rechts­in­ha­ber und

EDÖB – Inter­net-Tausch­bör­sen: Ent­scheid des Bundesgerichts

Das Bun­des­ge­richt hat die Logi­step AG ange­wie­sen, jede Daten­be­ar­bei­tung im Bereich des Urhe­ber­rechts ein­zu­stel­len, und es ihr unter­sagt, die bereits beschaff­ten Daten den betrof­fe­nen Urhe­ber­rechts­in­ha­bern wei­ter­zu­lei­ten. Es setz­te damit ein Zei­chen gegen die auch in ande­ren Berei­chen erkenn­ba­re Tendenz

EDÖB – Die Bekämp­fung der Pro­duk­t­epi­ra­te­rie im Inter­net – Schutz des Urhe­ber­rechts und Schutz der Privatsphäre

Dank hoher Über­tra­gungs­ra­ten ist es heut­zu­ta­ge mög­lich, rasch und ein­fach Daten aus dem Inter­net her­un­ter­zu­la­den. Das welt­wei­te Netz bie­tet neue Mög­lich­kei­ten zum Aus­tausch von Daten, sei dies im Bereich der Kunst, des Nach­rich­ten­we­sens oder der Wis­sen­schaft. Gleich­zei­tig ver­ein­facht das

Ver­nehm­las­sung zur Moder­ni­sie­rung des Urheberrechts

Der Bun­des­rat hat am 11.12.2015 die Ver­nehm­las­sung zur Revi­si­on des Urhe­ber­rechts eröff­net (dazu auch Medi­en­mit­tei­lung und swiss­b­lawg). Zum The­ma Pira­te­rie äussert sich der Bun­des­rat wie folgt: Effi­zi­en­te­re Pira­te­rie­be­kämp­fung Die von Bun­des­prä­si­den­tin Simo­net­ta Som­ma­ru­ga ein­ge­setz­te AGUR12 war sich einig, dass gezielte

HGer BE: kein Schutz einer Samm­lung von Prüfungsfragen

Ent­scheid des HGer BE vom 17. Juni 2015, HG 15 39: Art. 6, 9 und 16 Abs. 1 URG: Begriff des Urhe­bers; Schöp­fer­prin­zip; Aktiv­le­gi­ti­ma­ti­on Arbeit­ge­ber oder juri­sti­sche Per­so­nen, wel­che nicht schöp­fe­risch tätig sind, kön­nen Urhe­ber­rech­te nicht ori­gi­när, son­dern nur deri­va­tiv erwer­ben, wofür

Inter­pel­la­ti­on Gutz­wil­ler (14.3204): Kon­sens der Arbeits­grup­pe Agur 12. Wei­te­res Vorgehen

Inter­pel­la­ti­on Gutz­wil­ler (14.3204): Kon­sens der Arbeits­grup­pe Agur 12. Wei­te­res Vor­ge­hen Erle­digt. Ein­ge­reich­ter Text Das Eid­ge­nös­si­sche Justiz- und Poli­zei­de­par­te­ment hat im August 2012 eine poli­tisch breit zusam­men­ge­setz­te Arbeits­grup­pe zum Urhe­ber­recht (Agur 12) ein­ge­setzt. Die­se Arbeits­grup­pe unter Lei­tung von IGE-Dire­k­­tor Roland Grossenbacher